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In eigener Sache,  Projekt

Spielen für Gesellschaftsräume – Urban Game Crew, Projekt

Los geht’s! Die Webseite für das ambitionierte Vorhaben der „Urban Game Crew“ ist online – und ich bin ein begeisterter Teil davon. Wir führen als sechsköpfiges Team unsere Perspektiven zusammen, um spielerische Erfahrungen in Kommunen und Städten umzusetzen – ob nun analog, digital oder hybride. In gesellschaftlichen Räumen wollen wir Zuversicht zwischen Menschen aufbauen und durch partizipative Elemente das demokratisches Miteinander stärken. Schauen wir ins Land hinaus, wird es höchste Zeit!

Danke an den engagierten Spieleentwickler Ron Hild, der mich für diese Kollaboration angesprochen hat. Ron und ich kennen uns seit einer fruchtbaren Zusammenarbeit zu diversen Gelegenheiten bei meinen Lehrprojekten in der Public History. Ich schätze ihn als historisch aufgeschlossenen Geist, der die gesellschaftliche Relevanz von Spielformaten erkennt und um den Wert dynamischer Spielmechaniken für die soziale Wissensvermittlung weiß.

Die Crew stellt sich vor. Sechs Personen in der Urban Game Crew stehen für sehr unterschiedliche Herangehensweisen an Spiele und das Spielen.
Als Teil der sechsköpfigen Expertise im Projekt freue ich mich auf tolle Projekte. (Screenshot Webseite)

Wer meine Tätigkeiten verfolgt, weiß, wie wichtig mir bei meiner Arbeit ist, eine historisch informierte, aufgeklärte Gesellschaft zu stärken, die digitale Medienkompetenzen aktiv und passiv anwenden kann – konsumierend, produzierend und im besten Fall kollaborativ. Nach meiner Auffassung lässt sich in immer digitaleren Zeiten eine Gesellschaft nur so offen und pluralistisch erhalten. Insofern war es eine natürliche Konsequenz, zum Team der Urban Game Crew hinzuzustoßen. Jetzt konkretisieren wir ein paar Projekte.

Profilbild von Nico Nolden mit Grafitti-Look. Darunter ein Profiltext zur gesellschaftlichen Relevanz und Spielen.
Im Profil erläutere ich meine Sicht. (Screenshot)

In verschiedenen Formen nutze ich für meine Arbeit in der Bildung digitale Spiele – zum Beispiel mit der Nintendo Switch zu Methoden der Sozialen Arbeit im Workshop „Switch Social“, Luanti/Minetest im aktuellen Projekt mit der Aktion Kinder- und Jugendschutz (AKJS) Schleswig-Holstein zu Themen des Jugendmedienschutzes oder in meinen aufwändigen Quickshot-Videos zu historisch-politischen Kontexten sehr unterschiedlicher digitaler Spiele. Auch mir geht es immer darum, digitale und analoge Lebenswelten zu verknüpfen.

Die Essenz des Spielens liegt für mich in Prozessen und Entscheidungen in dynamischen Systemen. Insofern macht für mich das aktuelle Projekt eine gute Mischung aus den vielfältigen Kombinationen zwischen digitalen und analogen Komponenten aus. Ich freue mich auch deshalb auf die Zusammenarbeit mit den Partner:innen aus anderen Erfahrungswelten. Danke, dass ich dabei sein kann.

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