Termin,  Workshop

Anmeldung gestartet: Fortbildung „Sound of History“ – Play Festival, Hamburg

Jetzt anmelden! Mit der Fortbildung „Sound of History. Wie Geschichte in digitalen Spielwelten klingt und berührt“ trage ich zum Hamburger Creative Gaming Festival eine besondere Facette bei. Am 20.11. von 16-18 Uhr tauche ich mit Teilnehmenden in die historischen Klangwelten von digitalen Spielen ein. Denn die Play 26 steht vom 18.-21. November unter dem Thema: „Hey, listen! – Music & Emotion“.

Digitale Spielwelten laden zu dichten geschichtlichen Erfahrungen ein. Spitzt man die Ohren, transportieren Entwicklerstudios auch mit Sound Vorstellungen über historische Räume. Sie verbinden so die Umgebungen mit den Emotionen der Spielenden. Klänge, Musik und Geräusche bilden – ähnlich wie Landschaften („landscapes“) – erfahrbare historische „Soundscapes“.

Der Ausschnitt aus der Spielkarte des Strategiespiels Humankind zeigt die vielen Objekte und Mechaniken mit denen Geschichte transportiert wird. Den visuellen Eindruck begleiten jedoch auch Klänge, Geräusche und Musik - was ein Bild natürlich nicht zeigt.
Neben offensichtlichen Aspekten wie Objekten und spielmechanischen Modellen tragen auch hier in Humankind (Amplitude, 2021) Klänge, Geräusche und Musik die historische Inszenierung (Screenshot, Nolden)

Ziel ist es, einen Überblick anhand konkreter digitaler Spiele zu verschiedenen Epochen zu gewinnen. Äußerungen aus Interviews zeigen, welchen Aufwand Spielestudios für Soundscapes betreiben. Historische Klangwelten und Atmosphären beschäftigen auch die Geschichtswissenschaft. Vorbereitete Videos und vor Ort spielbare Stationen erlauben den Teilnehmenden selbst Beispiele zu erkunden.

Da akustische Eindrücke individuell sind, erhalten Teilnehmende genügend Raum, um sich über persönliche Wahrnehmungen auszutauschen. Praktisch angewendet, sollen die Teilnehmenden zum Schluss aus den kennengelernten Komponenten in Kleingruppen eine historische Situation als Soundscape entwerfen.

Das Play Festival findet zum 19. Mal statt – mitten im Herzen von Hamburgs Hafencity. Es vereint kreative Medienkunst, Workshops für Schulen, Kinder und Jugendliche, stellt gameskulturelle Diskurse vor und zeigt Bildung auf einzigartige Weise. Das umfangreiche Programm ist hier zu finden – und füllt sich weiter.

Ordentlich in die Brust geworfen, beschreibt sich die offizielle Seite des Play Festivals als das weltweit erste und einzige Festival, das Medienkunst, Diskurs und Bildung mit der Kultur digitaler Spiele vereint.
Ob nun weltweit oder einzigartig, zeigt das Play Festival einen beeindruckend kreativen Umgang mit digitalen Spielen in vielen Facetten. (Screenshot Webseite Nolden)

Nehmt auch gern Kontakt auf, wenn ihr Lust auf ein persönliches Treffen habt. Ich bin da sicherlich nicht allein zu meinem Workshop, zum Beispiel lockt die Ausstellung zum Creative Gaming Award mit einfallsreichen Spielkonzepten.

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