Künstliche Intelligenz und Geschichte – Termin, Open History
KI ist in aller Munde – meist haben die aber gesenkte Mundwinkel. Für Open History e.V. organisierte und moderierte ich in der Reihe #histojob die Veranstaltung „Skynet Macht Geschichte – Zukunft KI?“. Im Gespräch mit dem KI-Referenten und Historiker Dr. Sebastian Kubon von der LMU München betrachteten wir seinen Werdegang hin zum aktuellen Aufgabengebiet. Den Gästen der Online-Veranstaltung brannten in der zweiten Hälfte allerhand grundsätzliche Fragen zum sinnvollen Einsatz und dessen Grenzen unter den Nägeln. So entstand ein spannender fachlicher und persönlicher Austausch.
Künstliche Intelligenz wird aufgrund möglicher Gefahren, aber auch als wissenschaftliche Arbeitstechnik heiß diskutiert. Unser Gast und Spezialist Sebastian Kubon erläutert uns sein Aufgabenspektrum und zeigt sowohl Mehrwerte als auch Fragwürdiges für Tätigkeitsfelder rund um die Geschichte auf. Dabei ist ein Blick auf seinen Werdegang faszinierend: Wie gelangt man von der Außenpolitik des Deutschen Ordens über das Mittelalterbild in Computernetzwerken hin zur aktiven Wissenschaftspolitik mit #IchBinHanna und schließlich als KI-Referent an das historische Seminar der LMU München? Spannender und vielfältiger Gesprächsstoff!
Open History e.V. hat sich der Aufgabe angenommen, eine offene pluralistische Gesellschaft durch fundierten Austausch mit der Geschichtswissenschaft zu fördern. Seit längerem schon Mitglied übernahm ich seit Anfang 2025 im Vorstand den stellvertretenden Vorsitz. Die Kernaufgabe des Vereins ist es, alle zwei Jahre das Barcamp #histocamp zu organisieren. In dem innovativen Forum kommen Historiker:innen, Lehrer:innen, zivilgesellschaftliche Akteure, Institutionen der Erinnerungskultur und Medien-Menschen zusammen, um sich über Trends und ihre Projekte zu historischen Themen auszutauschen. Es findet 2026 am 13./14.3. in Bonn statt.
In unregelmäßigen Abständen ruft die Reihe #histojob Interessierte zusammen, um über aktuelle historische Themen und Berufsfelder zu diskutieren. Die eingeladenen Gäste vertreten dabei nicht nur ihre fachlichen Positionen als Expert:innen, sondern schildern auch ihre persönlichen Werdegänge. So eröffnen sie Perspektiven für Studierende, Berufseinsteiger oder Menschen, die sich umorientieren wollen. Vorschläge für Themen und Personen werden gern entgegen genommen.
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