{"id":945,"date":"2022-10-01T19:11:00","date_gmt":"2022-10-01T17:11:00","guid":{"rendered":"https:\/\/niconolden.de\/person\/?p=945"},"modified":"2022-11-20T19:18:24","modified_gmt":"2022-11-20T18:18:24","slug":"raus-aus-der-universitaet-rein-in-das-spfz-hamburg","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/niconolden.de\/person\/2022\/10\/01\/raus-aus-der-universitaet-rein-in-das-spfz-hamburg\/","title":{"rendered":"Raus aus der Universit\u00e4t &#8211; rein in das SPFZ Hamburg"},"content":{"rendered":"\n<p class=\"has-drop-cap\">Nur scheinbar ist dieses Jahr etwas still geblieben. Ich hatte leider viel zu viel zu tun, um diese Seite regelm\u00e4\u00dfig zu f\u00fcllen. Diese Nachl\u00e4ssigkeit behebe ich jetzt nach und nach, um \u00fcber meine Projekte zu berichten. Es geschehen gro\u00dfe <strong>Umw\u00e4lzungen<\/strong>, da ich zum 1.10. meine universit\u00e4re Karriere beende. Bis 31.12.2024 leite ich nun am <a rel=\"noreferrer noopener\" href=\"https:\/\/www.hamburg.de\/spfz\/\" target=\"_blank\">Sozialp\u00e4dagogischen Fortbildungszentrum (SPFZ)<\/a> der <a rel=\"noreferrer noopener\" href=\"https:\/\/www.hamburg.de\/sozialbehoerde\/\" target=\"_blank\">Hamburger Sozialbeh\u00f6rde<\/a> ein Projekt zu digitalen Medienkompetenzen in der Offenen Kinder- und Jugendarbeit (OKJA). Es wird vom <a rel=\"noreferrer noopener\" href=\"https:\/\/www.esf.de\/portal\/DE\/Startseite\/inhalt.html\" target=\"_blank\">Europ\u00e4ischen Sozialfonds (ESF)<\/a> und der <a rel=\"noreferrer noopener\" href=\"https:\/\/www.esf-hamburg.de\/\" target=\"_blank\">Hamburger Sozialbeh\u00f6rde<\/a> (ESF-Hamburg) finanziert. Angesiedelt ist es zusammen mit dem zweiten <a rel=\"noreferrer noopener\" href=\"https:\/\/www.tidenet.de\/mitmachen\/jugendliche-kinder\/famm\" target=\"_blank\">Teilprojekt FAMM zu Mobile Reporting<\/a> beim <a rel=\"noreferrer noopener\" href=\"https:\/\/www.tidenet.de\/\" target=\"_blank\">B\u00fcrger- und Ausbildungssender TIDE<\/a> von Hamburg.<\/p>\n\n\n\n<figure class=\"wp-block-image size-large\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" width=\"917\" height=\"1024\" src=\"https:\/\/niconolden.de\/person\/wp-content\/uploads\/2022\/11\/221001_SPFZ_Hamburg_ESFProjekt-1-917x1024.png\" alt=\"\" class=\"wp-image-948\" srcset=\"https:\/\/niconolden.de\/person\/wp-content\/uploads\/2022\/11\/221001_SPFZ_Hamburg_ESFProjekt-1-917x1024.png 917w, https:\/\/niconolden.de\/person\/wp-content\/uploads\/2022\/11\/221001_SPFZ_Hamburg_ESFProjekt-1-269x300.png 269w, https:\/\/niconolden.de\/person\/wp-content\/uploads\/2022\/11\/221001_SPFZ_Hamburg_ESFProjekt-1-768x857.png 768w, https:\/\/niconolden.de\/person\/wp-content\/uploads\/2022\/11\/221001_SPFZ_Hamburg_ESFProjekt-1.png 946w\" sizes=\"auto, (max-width: 917px) 100vw, 917px\" \/><figcaption>Das SPFZ Hamburg bietet eine breite Palette von Angeboten, um sozialp\u00e4dagogische Fort- und Weiterbildung f\u00fcr st\u00e4dtische Angestellte und die Freier Tr\u00e4ger zu erm\u00f6glichen. (Screenshot: Nolden Webseite SPFZ)<\/figcaption><\/figure>\n\n\n\n<p>Besonders angespornt zu einer Bewerbung auf diese Stelle hat mich, dass ich meine Erfahrungen mit Methoden, Technologien und Inhalten an Multiplikator:innen in der OKJA weitergeben kann. Das Projekt am SPFZ ist eine entscheidende Schnittstelle, um fl\u00e4chendeckend in die Hamburger Kinder- und Jugendarbeit hineinzuwirken und vorhandene Projekte zu vernetzen. Und weiter forschen kann ich am geeigneten Pfad daf\u00fcr also auch noch: Wir entwickeln &#8211; teils aus Vorarbeiten &#8211; ein Fortbildungsprogramm, das <strong>digitale Medienkompetenzen<\/strong> beim Personal von zum Beispiel Jugendh\u00e4usern, Spielh\u00e4user und Bauspielpl\u00e4tzen permanent weiterentwickelt. Das ist schon wegen der Heterogenit\u00e4t all dieser Standorte eine gro\u00dfe Herausforderung. Hinzu kommen sehr unterschiedliche Personaldecken, soziale Umfelder, Finanzmittel, technische Ausr\u00fcstung und auch bei den Haltungen gegen\u00fcber digitalen Aktivit\u00e4ten.<\/p>\n\n\n\n<p>Meine T\u00e4tigkeit an der Leibniz Universit\u00e4t Hannover h\u00e4tte ich gern fortgef\u00fchrt, allerdings verz\u00f6gerte sich der Vertrag f\u00fcr meine Weiterbesch\u00e4ftigung dort vom Winter bis tief in den Sommer. Bis dahin hatte ich bereits im Bewerbungsverfahren f\u00fcr diese neue T\u00e4tigkeit in der Hamburger Sozialbeh\u00f6rde \u00fcberzeugt. Die <strong>Bedingungen <\/strong>in der universit\u00e4ren Arbeitswelt sind nach 15 Jahren in Lehre und Forschung so prek\u00e4r geworden, dass selbst ich mich zu einem Ende entschloss. \u00dcber bald ein Jahrzehnt habe ich mich ja intensiv in der Public History und dem <a rel=\"noreferrer noopener\" href=\"https:\/\/gespielt.hypotheses.org\/\" target=\"_blank\">Arbeitskreis Geschichtswissenschaft und Digitale Spiele (AKGWDS)<\/a> f\u00fcr eine bessere Behandlung des Nachwuchses und neue methodische Impulse f\u00fcr die Geschichtswissenschaft eingesetzt. Man kann sich in meinem Beitrag <a rel=\"noreferrer noopener\" href=\"https:\/\/niconolden.de\/person\/2021\/06\/30\/die-maerchen-vom-feisten-traegen-koenig-stellungnahme-zu-ichbinhanna-akgwds\/\" target=\"_blank\">&#8222;Die M\u00e4rchen vom feisten, tr\u00e4gen K\u00f6nig&#8220;<\/a> (vom 30. Juni 2021) einen Eindruck verschaffen, was f\u00fcr ein Druck das System aufbaut und wie wenig Gegenleistung es daf\u00fcr liefert. <\/p>\n\n\n\n<p>Einfach fiel mir der Abschied nach 15 Jahren sicher nicht &#8211; das Profil aber dieser neuen T\u00e4tigkeit verwandelte diesen Verlust in eine einmalige Chance. Au\u00dfedem: Selbst wenn ich die Universit\u00e4t verlasse, bleiben meine <strong>Anliegen <\/strong>in der historisch-politischen Bildung und zur Nutzung digitaler Spiele mit historischen Inszenierungen weiterhin bestehen. Mit meinem neuen Arbeitgeber habe ich eine Nebenbesch\u00e4ftigung vereinbart, so dass ich auch weiterhin f\u00fcr Diskussionen, Workshops, Beratungen und die Mitwirkung an digitalen Spielen buchbar bleibe.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"has-text-align-center\">*<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Nur scheinbar ist dieses Jahr etwas still geblieben. Ich hatte leider viel zu viel zu tun, um diese Seite regelm\u00e4\u00dfig zu f\u00fcllen. Diese Nachl\u00e4ssigkeit behebe ich jetzt nach und nach, um \u00fcber meine Projekte zu berichten. Es geschehen gro\u00dfe Umw\u00e4lzungen, da ich zum 1.10. meine universit\u00e4re Karriere beende. Bis 31.12.2024 leite ich nun am Sozialp\u00e4dagogischen Fortbildungszentrum (SPFZ) der Hamburger Sozialbeh\u00f6rde ein Projekt zu digitalen Medienkompetenzen in der Offenen Kinder- und Jugendarbeit (OKJA). Es wird vom Europ\u00e4ischen Sozialfonds (ESF) und der Hamburger Sozialbeh\u00f6rde (ESF-Hamburg) finanziert. Angesiedelt ist es zusammen mit dem zweiten Teilprojekt FAMM zu Mobile Reporting beim B\u00fcrger- und Ausbildungssender TIDE von Hamburg. Besonders angespornt zu einer Bewerbung auf diese Stelle hat mich, dass ich meine Erfahrungen mit Methoden, Technologien und Inhalten an Multiplikator:innen in der OKJA weitergeben kann. Das Projekt am SPFZ ist eine entscheidende Schnittstelle, um fl\u00e4chendeckend in die Hamburger Kinder- und Jugendarbeit hineinzuwirken und vorhandene Projekte zu vernetzen. Und weiter forschen kann ich am geeigneten Pfad daf\u00fcr also auch noch: Wir entwickeln &#8211; teils aus Vorarbeiten &#8211; ein Fortbildungsprogramm, das digitale Medienkompetenzen beim Personal von zum Beispiel Jugendh\u00e4usern, Spielh\u00e4user und Bauspielpl\u00e4tzen permanent weiterentwickelt. Das ist schon wegen der Heterogenit\u00e4t all dieser Standorte eine gro\u00dfe Herausforderung. Hinzu kommen sehr unterschiedliche Personaldecken, soziale Umfelder, Finanzmittel, technische Ausr\u00fcstung und auch bei den Haltungen gegen\u00fcber digitalen Aktivit\u00e4ten. Meine T\u00e4tigkeit an der Leibniz Universit\u00e4t Hannover h\u00e4tte ich gern fortgef\u00fchrt, allerdings verz\u00f6gerte sich der Vertrag f\u00fcr meine Weiterbesch\u00e4ftigung dort vom Winter bis tief in den Sommer. Bis dahin hatte ich bereits im Bewerbungsverfahren f\u00fcr diese neue T\u00e4tigkeit in der Hamburger Sozialbeh\u00f6rde \u00fcberzeugt. Die Bedingungen in der universit\u00e4ren Arbeitswelt sind nach 15 Jahren in Lehre und Forschung so prek\u00e4r geworden, dass selbst ich mich zu einem Ende entschloss. \u00dcber bald ein Jahrzehnt habe ich mich ja intensiv in der Public History und dem Arbeitskreis Geschichtswissenschaft und Digitale Spiele (AKGWDS) f\u00fcr eine bessere Behandlung des Nachwuchses und neue methodische Impulse f\u00fcr die Geschichtswissenschaft eingesetzt. Man kann sich in meinem Beitrag &#8222;Die M\u00e4rchen vom feisten, tr\u00e4gen K\u00f6nig&#8220; (vom 30. Juni 2021) einen Eindruck verschaffen, was f\u00fcr ein Druck das System aufbaut und wie wenig Gegenleistung es daf\u00fcr liefert. Einfach fiel mir der Abschied nach 15 Jahren sicher nicht &#8211; das Profil aber dieser neuen T\u00e4tigkeit verwandelte diesen Verlust in eine einmalige Chance. 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