{"id":499,"date":"2019-06-20T16:40:54","date_gmt":"2019-06-20T14:40:54","guid":{"rendered":"https:\/\/niconolden.de\/person\/?p=499"},"modified":"2019-07-03T16:37:22","modified_gmt":"2019-07-03T14:37:22","slug":"verkoerperung-in-digitalen-historischen-raeumen-doing-history-hamburg","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/niconolden.de\/person\/2019\/06\/20\/verkoerperung-in-digitalen-historischen-raeumen-doing-history-hamburg\/","title":{"rendered":"Verk\u00f6rperung in digitalen, historischen R\u00e4umen &#8211; Doing History, Hamburg"},"content":{"rendered":"\n<p>Auf dem Workshop &#8222;Doing History&#8220; in Hamburg stellte ich meine Projektidee f\u00fcr die <strong>PostDoc<\/strong>-Phase vor. Im Hauptgeb\u00e4ude der Universit\u00e4t Hamburg hatten sich mit mir etwa 40 Personen diverser Fachrichtungen eingefunden. Wir er\u00f6rterten miteinander entlang von Impulsreferaten und einer jeweils im Anschluss daran fortgesetzten Diskussion Chancen, Formen und Inhalte f\u00fcr einen m\u00f6glichen Verbundantrag zu Geschichtspraktiken. Mein eigenes Projekt reihte sich zwischen praktischen Aspekten digitaler Sph\u00e4ren und ihrer historischen Inszenierungen und geschichtstheoretischen Grundlagenfragen in das vielf\u00e4ltige Themenspektrum ein.<\/p>\n\n\n\n<div class=\"wp-block-image\"><figure class=\"alignleft\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" width=\"1000\" height=\"504\" src=\"https:\/\/niconolden.de\/person\/wp-content\/uploads\/2019\/07\/DoingHistory_Nolden_Verk\u00f6rperung.png\" alt=\"\" class=\"wp-image-502\" srcset=\"https:\/\/niconolden.de\/person\/wp-content\/uploads\/2019\/07\/DoingHistory_Nolden_Verk\u00f6rperung.png 1000w, https:\/\/niconolden.de\/person\/wp-content\/uploads\/2019\/07\/DoingHistory_Nolden_Verk\u00f6rperung-300x151.png 300w, https:\/\/niconolden.de\/person\/wp-content\/uploads\/2019\/07\/DoingHistory_Nolden_Verk\u00f6rperung-768x387.png 768w\" sizes=\"auto, (max-width: 1000px) 100vw, 1000px\" \/><figcaption>Der Vorstellung \u00fcber die Verk\u00f6rperung in einer digitalen historischen Welt m\u00f6chte ich mit meinem neuen Projekt auf den Grund gehen. (Abb. Screenshot Vortrag)<\/figcaption><\/figure><\/div>\n\n\n\n<p>Mit dem Ende meiner Dissertation kl\u00e4rten oder ersch\u00f6pften sich die dortigen Fragen an digitale Spiele keineswegs alle. Ausgehend von meinen bisherigen Beobachtungen bei digitalen Spielen, dringt mein Post-Doc-Projekt &#8222;Doing History durch Vorstellungen von <strong>Verk\u00f6rperungen <\/strong>in digitalen R\u00e4umen&#8220; nun tiefer in grundlegende Geschichtskonzepte zu R\u00e4umlichkeit und Verk\u00f6rperung vor. Dabei verkn\u00fcpft es ein Verst\u00e4ndnis der digitalen Inszenierungen von Geschichte mit vergleichbaren Erfahrungen aus historischen Kontexten.<\/p>\n\n\n\n<p>Am 20. Juni erl\u00e4uterte ich daher zun\u00e4chst den Anwesenden in einem R\u00fcckblick, auf welchen Wegen meine wissenschaftliche Arbeit seit 2009 zu welchen Fragen an digitale <strong>(Spiel-)R\u00e4ume<\/strong> f\u00fchrte. Den Teil an Antworten, den meine Dissertation vornehmlich zu Multiplayer-Online-Spielen und ihren erinnerungskulturell kommunizierenden Gemeinschaften fand, schilderte ich in einem zweiten Abschnitt.<\/p>\n\n\n\n<p>Drittens ordnete ich digitale Spiele in ein Spektrum von Erinnerungsmedien ein und stellte ihnen ihre Funktionalit\u00e4t f\u00fcr die Erinnerungsdiskurse gegen\u00fcber. Aus diesem Blickwinkel zeigen sich sehr unterschiedliche <strong>Typen <\/strong>von Virtueller Realit\u00e4t und damit der Verk\u00f6rperung von Menschen in diesen digitalen Welten. Letztlich h\u00e4ngen sie direkt mit den Vorstellungen der Nutzerinnen und Nutzer \u00fcber diese Verk\u00f6perung in der anderen Welt zusammen. Deshalb schlug ich den Bogen zur\u00fcck zu subtilen Verk\u00f6rperungsaspekten digitaler Spiele, um alle digitalen schlie\u00dflich mit analogen Erfahrungen aus anderen historischen Epochen zu verbinden. Die genannten Bez\u00fcge kn\u00fcpfte ich am Ende an die Themencluster zur\u00fcck, wie sie der Call for Projects der Arbeitsgruppe ausgerufen hatte.<\/p>\n\n\n\n<div class=\"wp-block-image\"><figure class=\"aligncenter is-resized\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" src=\"https:\/\/niconolden.de\/person\/wp-content\/uploads\/2019\/07\/DoingHistory_Nolden_Verk\u00f6rperungVR.png\" alt=\"\" class=\"wp-image-503\" width=\"672\" height=\"567\" srcset=\"https:\/\/niconolden.de\/person\/wp-content\/uploads\/2019\/07\/DoingHistory_Nolden_Verk\u00f6rperungVR.png 672w, https:\/\/niconolden.de\/person\/wp-content\/uploads\/2019\/07\/DoingHistory_Nolden_Verk\u00f6rperungVR-300x253.png 300w\" sizes=\"auto, (max-width: 672px) 100vw, 672px\" \/><figcaption>Virtuelle Realit\u00e4ten  stehen in einer langen Tradition  als Erinnerungsmedium und bieten der Erinnerung unterschiedliche Funktionalit\u00e4t. (Abb. Ausschnitt Vortrag)<\/figcaption><\/figure><\/div>\n\n\n\n<p>Wird dieser Antrag von den Antragsberechtigten gestellt, so gilt seine Bewilligung zun\u00e4chst nur f\u00fcr den Projektrahmen. Meinen Beitrag dazu, wie dieser <strong>Antrag<\/strong> ausgestaltet wird, habe ich im Rahmen des Workshops eingebracht. Ein zuk\u00fcnftiger Aufruf wird dann nach konkreten Projekten suchen, f\u00fcr das ich mein Projekt einzureichen plane.<\/p>\n\n\n\n<p style=\"text-align:center\">*<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Auf dem Workshop &#8222;Doing History&#8220; in Hamburg stellte ich meine Projektidee f\u00fcr die PostDoc-Phase vor. Im Hauptgeb\u00e4ude der Universit\u00e4t Hamburg hatten sich mit mir etwa 40 Personen diverser Fachrichtungen eingefunden. Wir er\u00f6rterten miteinander entlang von Impulsreferaten und einer jeweils im Anschluss daran fortgesetzten Diskussion Chancen, Formen und Inhalte f\u00fcr einen m\u00f6glichen Verbundantrag zu Geschichtspraktiken. Mein eigenes Projekt reihte sich zwischen praktischen Aspekten digitaler Sph\u00e4ren und ihrer historischen Inszenierungen und geschichtstheoretischen Grundlagenfragen in das vielf\u00e4ltige Themenspektrum ein. Mit dem Ende meiner Dissertation kl\u00e4rten oder ersch\u00f6pften sich die dortigen Fragen an digitale Spiele keineswegs alle. Ausgehend von meinen bisherigen Beobachtungen bei digitalen Spielen, dringt mein Post-Doc-Projekt &#8222;Doing History durch Vorstellungen von Verk\u00f6rperungen in digitalen R\u00e4umen&#8220; nun tiefer in grundlegende Geschichtskonzepte zu R\u00e4umlichkeit und Verk\u00f6rperung vor. Dabei verkn\u00fcpft es ein Verst\u00e4ndnis der digitalen Inszenierungen von Geschichte mit vergleichbaren Erfahrungen aus historischen Kontexten. Am 20. Juni erl\u00e4uterte ich daher zun\u00e4chst den Anwesenden in einem R\u00fcckblick, auf welchen Wegen meine wissenschaftliche Arbeit seit 2009 zu welchen Fragen an digitale (Spiel-)R\u00e4ume f\u00fchrte. Den Teil an Antworten, den meine Dissertation vornehmlich zu Multiplayer-Online-Spielen und ihren erinnerungskulturell kommunizierenden Gemeinschaften fand, schilderte ich in einem zweiten Abschnitt. Drittens ordnete ich digitale Spiele in ein Spektrum von Erinnerungsmedien ein und stellte ihnen ihre Funktionalit\u00e4t f\u00fcr die Erinnerungsdiskurse gegen\u00fcber. Aus diesem Blickwinkel zeigen sich sehr unterschiedliche Typen von Virtueller Realit\u00e4t und damit der Verk\u00f6rperung von Menschen in diesen digitalen Welten. Letztlich h\u00e4ngen sie direkt mit den Vorstellungen der Nutzerinnen und Nutzer \u00fcber diese Verk\u00f6perung in der anderen Welt zusammen. Deshalb schlug ich den Bogen zur\u00fcck zu subtilen Verk\u00f6rperungsaspekten digitaler Spiele, um alle digitalen schlie\u00dflich mit analogen Erfahrungen aus anderen historischen Epochen zu verbinden. 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