{"id":265,"date":"2019-03-21T18:22:19","date_gmt":"2019-03-21T17:22:19","guid":{"rendered":"https:\/\/niconolden.de\/person\/?p=265"},"modified":"2019-06-09T12:21:53","modified_gmt":"2019-06-09T10:21:53","slug":"projekt-halbzeit-fuer-das-repositorium-histogames","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/niconolden.de\/person\/2019\/03\/21\/projekt-halbzeit-fuer-das-repositorium-histogames\/","title":{"rendered":"Halbzeit f\u00fcr das &#8222;Repositorium HistoGames&#8220;"},"content":{"rendered":"\n<p>Geschichte macht als Inhalt einen erheblichen Teil des\nMarktes digitaler Spiele aus. Die dort dargestellten Geschichtsbilder erreichen\nweite Teile der <strong>Gesellschaft<\/strong>\n\u2013 quer durch alle Schichten, ethnische Gruppen und Altersstufen. Dabei treten\nhistorische Inszenierungen zu unterschiedlichsten Themen auf, lassen sich f\u00fcr\nalle Epochen nachweisen und werden kreativ in diversen Spielmechaniken\numgesetzt.<\/p>\n\n\n\n<p>Obwohl digitale Spiele also historisch, gesellschaftlich und\nmedienp\u00e4dagogisch relevant sind, k\u00f6nnen sie bislang nicht ad\u00e4quat im <strong>Geschichtsunterricht<\/strong> behandelt\nwerden. Dagegen sprechen etwa die technische Ausstattung an den Schulen, h\u00e4ufig\neine Spieldauer von dutzenden Stunden und ihre inhaltliche wie spielmechanische\nKomplexit\u00e4t. Auf der anderen Seite mangelte es jedoch schlicht an geeigneten\nUnterrichtskonzepten, um sie im schulischen Unterricht anzuwenden.<\/p>\n\n\n\n<p>Gemischten Gruppen von Studierenden der Geschichtsdidaktik\nund Public History an der Universit\u00e4t Hamburg entwickelten daher in einem\nkollaborativen <strong>Projektkurs<\/strong> des\nWintersemesters 2018\/19 sieben Prototypen von Unterrichtskonzepten. Sie\nerm\u00f6glichen vielf\u00e4ltig, digitale Spiele mit historischen Szenarien in den\nGeschichtsunterricht der Sekundarstufe I zu integrieren. Die Konzepte sind an\nunterschiedlichsten Stellen mit den Lehrpl\u00e4nen der Sekundarstufe I verkn\u00fcpft\n(5.-10. Klasse).<\/p>\n\n\n\n<figure class=\"wp-block-image\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" width=\"1024\" height=\"430\" src=\"https:\/\/niconolden.de\/person\/wp-content\/uploads\/2019\/06\/L3Prof_HistoGames_Lehrplanung-ganz-1024x430.png\" alt=\"\" class=\"wp-image-281\" srcset=\"https:\/\/niconolden.de\/person\/wp-content\/uploads\/2019\/06\/L3Prof_HistoGames_Lehrplanung-ganz-1024x430.png 1024w, https:\/\/niconolden.de\/person\/wp-content\/uploads\/2019\/06\/L3Prof_HistoGames_Lehrplanung-ganz-300x126.png 300w, https:\/\/niconolden.de\/person\/wp-content\/uploads\/2019\/06\/L3Prof_HistoGames_Lehrplanung-ganz-768x323.png 768w, https:\/\/niconolden.de\/person\/wp-content\/uploads\/2019\/06\/L3Prof_HistoGames_Lehrplanung-ganz-1140x479.png 1140w, https:\/\/niconolden.de\/person\/wp-content\/uploads\/2019\/06\/L3Prof_HistoGames_Lehrplanung-ganz.png 1735w\" sizes=\"auto, (max-width: 1024px) 100vw, 1024px\" \/><figcaption>\u00dcber den Jahresverlauf f\u00fchrt das Projekt von Erkundung \u00fcber Analyse und Konzeption bis hin zur Erprobung und Bewertung mit anschlie\u00dfender Publikation. (Abb. eigenes Bild)<\/figcaption><\/figure>\n\n\n\n<h3 class=\"wp-block-heading\">\u201eWin-Win-Win-Win-Win\u201c-Situation: Das Repositorium HistoGames<\/h3>\n\n\n\n<p>F\u00fcr die <a href=\"https:\/\/www.geschichte.uni-hamburg.de\/arbeitsbereiche\/public-history.html\">Public History<\/a> und die <a href=\"https:\/\/www.ew.uni-hamburg.de\/einrichtungen\/ew5\/didaktik-geschichte.html\">Geschichtsdidaktik<\/a> an der Universit\u00e4t Hamburg entwickelte ich als <strong>Projektkoordinator <\/strong>das einj\u00e4hrige Forschungs- und Lehrprojekt \u201e<a href=\"https:\/\/gespielt.hypotheses.org\/2059\">Repositorium HistoGames<\/a>\u201c. Es verkn\u00fcpft neueste Forschungsergebnisse aus den Fachbereichen mit der Unterrichtspraxis an mehreren Partnerschulen durch eine innovative Lehrumgebung f\u00fcr die Studierende. Das Projekt leiten die Professoren <a href=\"https:\/\/www.geschichte.uni-hamburg.de\/arbeitsbereiche\/public-history\/personen\/logge.html\">Thorsten Logge<\/a> und <a href=\"https:\/\/www.ew.uni-hamburg.de\/ueber-die-fakultaet\/personen\/koerber-a.html\">Andreas K\u00f6rber<\/a> aus den beiden Fachbereichen. In der komplizierten Lehre unterst\u00fctzten unterst\u00fctzten die Dozenten <a href=\"https:\/\/www.did.geschichte.uni-muenchen.de\/personen\/wissenschaftliche_mitarbeiter\/daniel_giere\/publikationen\/index.html\">Dr. Daniel Giere<\/a> und <a href=\"https:\/\/www.ew.uni-hamburg.de\/ueber-die-fakultaet\/personen\/buck-a.html\">Alexander Buck<\/a>.<\/p>\n\n\n\n<p>Die inneren <strong>Abl\u00e4ufe <\/strong>des komplexen Jahresprojektes erfordern punktgenaue Abstimmung. Auf ein halbes Jahr Entwicklung folgte der Projektkurs im Wintersemester. Die Ergebnisse liegen nun mit den Unterrichtskonzepten vor. Im Fr\u00fchjahr 2019 nun geben die Lehrenden an den Schulen dazu ein erstes Feedback. Weitere Kurse im Sommersemester 2019 vertiefen die Konzepte und erschlie\u00dfen weitere geeignete Spiele und Themen. Ihre Materialien erproben die Studierenden selbst im Kernpraktikum der Lehramtsausbildung bei den Schulpartnern. Die hernach \u00fcberarbeiteten Unterrichtskonzepte werden schlie\u00dflich zusammen mit Begleitmaterial kostenfrei ver\u00f6ffentlicht. Gelegenheit f\u00fcr den Austausch unter den schulischen Partnern bietet eine Konferenz im August. <\/p>\n\n\n\n<p>Bei allem Koordinationsaufwand f\u00fchrt die enge Verbindung zwischen Forschung, akademischer Lehre und schulischer Praxis zu einer f\u00fcnffachen <strong>\u201eWin\u201c-Situation<\/strong>. Die beteiligten Forschenden reflektieren ihre Arbeit direkt im Praxisfeld. Die Lehrenden an den Schulen gestalten ein ma\u00dfgeschneidertes Lehrmittel mit. Zu einem wichtigen Geschichtsprodukt ihrer allt\u00e4glichen Lebenswelt erhalten Sch\u00fclerinnen und Sch\u00fcler erstmals ad\u00e4quates Schulmaterial. Die Studierenden der Public History lernen den Unterricht als eine spezielle Aufbereitungsform von Geschichte zu begreifen. Nicht zuletzt verbessern die Erfahrungen f\u00fcr der Lehramts-Studierenden die medienp\u00e4dagogische Ausbildung in ihrem Studium. Die Universit\u00e4t Hamburg f\u00f6rdert daher diese Ma\u00dfnahme als Teil der Initiative zur <a rel=\"noreferrer noopener\" aria-label=\"Lehrerprofessionalisierung (L3Prof) (\u00f6ffnet in neuem Tab)\" href=\"https:\/\/www.zlh-hamburg.de\/entwicklungsvorhaben\/lehrlabore\/l3prof-lehrlabor-lehrerprofessionalisierung.html\" target=\"_blank\">Lehrerprofessionalisierung (L3Prof)<\/a>.<\/p>\n\n\n\n<figure class=\"wp-block-image\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" width=\"724\" height=\"1024\" src=\"https:\/\/niconolden.de\/person\/wp-content\/uploads\/2019\/06\/Poster_L3Prof_Repositorium-HistoGames-724x1024.png\" alt=\"\" class=\"wp-image-280\" srcset=\"https:\/\/niconolden.de\/person\/wp-content\/uploads\/2019\/06\/Poster_L3Prof_Repositorium-HistoGames-724x1024.png 724w, https:\/\/niconolden.de\/person\/wp-content\/uploads\/2019\/06\/Poster_L3Prof_Repositorium-HistoGames-212x300.png 212w, https:\/\/niconolden.de\/person\/wp-content\/uploads\/2019\/06\/Poster_L3Prof_Repositorium-HistoGames-768x1087.png 768w, https:\/\/niconolden.de\/person\/wp-content\/uploads\/2019\/06\/Poster_L3Prof_Repositorium-HistoGames.png 834w\" sizes=\"auto, (max-width: 724px) 100vw, 724px\" \/><figcaption>Die mehrfache Win-Situation f\u00fcr die Beteiligten erl\u00e4uterte mein Plakat f\u00fcr eine Pr\u00e4sentationsveranstaltung (Abb. eigenes Plakat \/ Bild)<\/figcaption><\/figure>\n\n\n\n<h3 class=\"wp-block-heading\">R\u00e4tsel eines Schl\u00fcsselmediums<\/h3>\n\n\n\n<p>Dass Lehrende mit Sch\u00fclerinnen und Sch\u00fclern diese prototypischen Konzepte weiterentwickeln, und auf andere Spiele \u00fcbertragen, erhoffen wir uns ausdr\u00fccklich. Es handelt sich bei den studentischen Arbeiten um <strong>Sondierungen<\/strong>, erste Vorschl\u00e4ge f\u00fcr Herangehensweisen. Sie bieten methodische Ans\u00e4tze, ein weites Spektrum von historischen Inhalten im Geschichtsunterricht mit digitalen Spielen zu behandeln. Sie identifizieren ein Kernthema, mit dem sich das jeweilige Spiel befasst. Zugleich n\u00e4hern sie sich diesem Thema von den Eigenschaften digitaler Spiele aus. Sie sind modular aufgebaut, so dass sie sich kombinieren und ausbauen lassen.<\/p>\n\n\n\n<p>Ich forsche und lehre seit 2013 in der Public History zu digitalen Spielen. <a href=\"https:\/\/www.degruyter.com\/view\/product\/498834?rskey=PMuMbe&amp;result=1\">Meine Dissertation erscheint im September 2019<\/a>. Darin erl\u00e4utere ich sehr spezifische mediale <strong>Eigenschaften<\/strong>, die digitale Spiele besitzen. Teils integrieren sie traditionelle Medienkan\u00e4le, teils entstehen neue Umgangsformen. Deren Zusammenspiel erschafft ein v\u00f6llig neuartiges Medium, das bestimmt wird durch das spielerische Handeln in einer reagierenden, r\u00e4umlichen Welt. Historische Spielwelten sind bestimmt durch Objekt- und Sachkulturen, narrative Netzwerke, Systeme prozeduraler Verhaltensregeln und automatische Rechenmodelle.<\/p>\n\n\n\n<p>Erkenntnisse lassen sich an ihnen nicht nur \u00fcber Geschichtsbilder gewinnen. Auch ihre Entstehungszeitr\u00e4ume pr\u00e4gen historische Vorstellungen unbewusst mit hinein. Zudem besitzen die Spiele selbst schon eine mehr als f\u00fcnfzigj\u00e4hrige Geschichte. Kommunizieren gro\u00dfe Spielergemeinschaften zum Beispiel in Online-Rollenspielen \u00fcber historische Inhalte entstehen Erinnerungskulturen. Ein Verst\u00e4ndnis, wie ihr Umgang mit Geschichte funktioniert, ist daher f\u00fcr die Forschung und Schulen interessant, vor allem aber essentiell f\u00fcr heranwachsende Spielerinnen und Spieler.<\/p>\n\n\n\n<p style=\"text-align:center\">*<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Geschichte macht als Inhalt einen erheblichen Teil des Marktes digitaler Spiele aus. Die dort dargestellten Geschichtsbilder erreichen weite Teile der Gesellschaft \u2013 quer durch alle Schichten, ethnische Gruppen und Altersstufen. Dabei treten historische Inszenierungen zu unterschiedlichsten Themen auf, lassen sich f\u00fcr alle Epochen nachweisen und werden kreativ in diversen Spielmechaniken umgesetzt. Obwohl digitale Spiele also historisch, gesellschaftlich und medienp\u00e4dagogisch relevant sind, k\u00f6nnen sie bislang nicht ad\u00e4quat im Geschichtsunterricht behandelt werden. Dagegen sprechen etwa die technische Ausstattung an den Schulen, h\u00e4ufig eine Spieldauer von dutzenden Stunden und ihre inhaltliche wie spielmechanische Komplexit\u00e4t. Auf der anderen Seite mangelte es jedoch schlicht an geeigneten Unterrichtskonzepten, um sie im schulischen Unterricht anzuwenden. Gemischten Gruppen von Studierenden der Geschichtsdidaktik und Public History an der Universit\u00e4t Hamburg entwickelten daher in einem kollaborativen Projektkurs des Wintersemesters 2018\/19 sieben Prototypen von Unterrichtskonzepten. Sie erm\u00f6glichen vielf\u00e4ltig, digitale Spiele mit historischen Szenarien in den Geschichtsunterricht der Sekundarstufe I zu integrieren. Die Konzepte sind an unterschiedlichsten Stellen mit den Lehrpl\u00e4nen der Sekundarstufe I verkn\u00fcpft (5.-10. Klasse). \u201eWin-Win-Win-Win-Win\u201c-Situation: Das Repositorium HistoGames F\u00fcr die Public History und die Geschichtsdidaktik an der Universit\u00e4t Hamburg entwickelte ich als Projektkoordinator das einj\u00e4hrige Forschungs- und Lehrprojekt \u201eRepositorium HistoGames\u201c. Es verkn\u00fcpft neueste Forschungsergebnisse aus den Fachbereichen mit der Unterrichtspraxis an mehreren Partnerschulen durch eine innovative Lehrumgebung f\u00fcr die Studierende. Das Projekt leiten die Professoren Thorsten Logge und Andreas K\u00f6rber aus den beiden Fachbereichen. In der komplizierten Lehre unterst\u00fctzten unterst\u00fctzten die Dozenten Dr. Daniel Giere und Alexander Buck. Die inneren Abl\u00e4ufe des komplexen Jahresprojektes erfordern punktgenaue Abstimmung. Auf ein halbes Jahr Entwicklung folgte der Projektkurs im Wintersemester. Die Ergebnisse liegen nun mit den Unterrichtskonzepten vor. Im Fr\u00fchjahr 2019 nun geben die Lehrenden an den Schulen dazu ein erstes Feedback. Weitere Kurse im Sommersemester 2019 vertiefen die Konzepte und erschlie\u00dfen weitere geeignete Spiele und Themen. Ihre Materialien erproben die Studierenden selbst im Kernpraktikum der Lehramtsausbildung bei den Schulpartnern. Die hernach \u00fcberarbeiteten Unterrichtskonzepte werden schlie\u00dflich zusammen mit Begleitmaterial kostenfrei ver\u00f6ffentlicht. Gelegenheit f\u00fcr den Austausch unter den schulischen Partnern bietet eine Konferenz im August. Bei allem Koordinationsaufwand f\u00fchrt die enge Verbindung zwischen Forschung, akademischer Lehre und schulischer Praxis zu einer f\u00fcnffachen \u201eWin\u201c-Situation. Die beteiligten Forschenden reflektieren ihre Arbeit direkt im Praxisfeld. Die Lehrenden an den Schulen gestalten ein ma\u00dfgeschneidertes Lehrmittel mit. Zu einem wichtigen Geschichtsprodukt ihrer allt\u00e4glichen Lebenswelt erhalten Sch\u00fclerinnen und Sch\u00fcler erstmals ad\u00e4quates Schulmaterial. Die Studierenden der Public History lernen den Unterricht als eine spezielle Aufbereitungsform von Geschichte zu begreifen. Nicht zuletzt verbessern die Erfahrungen f\u00fcr der Lehramts-Studierenden die medienp\u00e4dagogische Ausbildung in ihrem Studium. Die Universit\u00e4t Hamburg f\u00f6rdert daher diese Ma\u00dfnahme als Teil der Initiative zur Lehrerprofessionalisierung (L3Prof). R\u00e4tsel eines Schl\u00fcsselmediums Dass Lehrende mit Sch\u00fclerinnen und Sch\u00fclern diese prototypischen Konzepte weiterentwickeln, und auf andere Spiele \u00fcbertragen, erhoffen wir uns ausdr\u00fccklich. Es handelt sich bei den studentischen Arbeiten um Sondierungen, erste Vorschl\u00e4ge f\u00fcr Herangehensweisen. Sie bieten methodische Ans\u00e4tze, ein weites Spektrum von historischen Inhalten im Geschichtsunterricht mit digitalen Spielen zu behandeln. Sie identifizieren ein Kernthema, mit dem sich das jeweilige Spiel befasst. Zugleich n\u00e4hern sie sich diesem Thema von den Eigenschaften digitaler Spiele aus. Sie sind modular aufgebaut, so dass sie sich kombinieren und ausbauen lassen. Ich forsche und lehre seit 2013 in der Public History zu digitalen Spielen. Meine Dissertation erscheint im September 2019. Darin erl\u00e4utere ich sehr spezifische mediale Eigenschaften, die digitale Spiele besitzen. Teils integrieren sie traditionelle Medienkan\u00e4le, teils entstehen neue Umgangsformen. Deren Zusammenspiel erschafft ein v\u00f6llig neuartiges Medium, das bestimmt wird durch das spielerische Handeln in einer reagierenden, r\u00e4umlichen Welt. Historische Spielwelten sind bestimmt durch Objekt- und Sachkulturen, narrative Netzwerke, Systeme prozeduraler Verhaltensregeln und automatische Rechenmodelle. Erkenntnisse lassen sich an ihnen nicht nur \u00fcber Geschichtsbilder gewinnen. Auch ihre Entstehungszeitr\u00e4ume pr\u00e4gen historische Vorstellungen unbewusst mit hinein. Zudem besitzen die Spiele selbst schon eine mehr als f\u00fcnfzigj\u00e4hrige Geschichte. Kommunizieren gro\u00dfe Spielergemeinschaften zum Beispiel in Online-Rollenspielen \u00fcber historische Inhalte entstehen Erinnerungskulturen. 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