{"id":1328,"date":"2026-02-25T09:00:00","date_gmt":"2026-02-25T08:00:00","guid":{"rendered":"https:\/\/niconolden.de\/person\/?p=1328"},"modified":"2026-02-28T17:14:06","modified_gmt":"2026-02-28T16:14:06","slug":"von-gefahrenabwehr-zur-selbstwirksamkeit-workshop-hakiju-hamburg","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/niconolden.de\/person\/2026\/02\/25\/von-gefahrenabwehr-zur-selbstwirksamkeit-workshop-hakiju-hamburg\/","title":{"rendered":"Von Gefahrenabwehr zur Selbstwirksamkeit &#8211; Workshop, HaKiJu Hamburg"},"content":{"rendered":"\n<p>In einem ganzt\u00e4gigen Workshop f\u00fcr die Fortbildungsabteilung der <a href=\"https:\/\/www.hakiju.de\/kontakt\/zentrale.html\" target=\"_blank\" rel=\"noreferrer noopener\">Hamburger Kinder- und Jugendhilfe (HaKiJu) e.V.<\/a> arbeitete ich am 25.2.2026 mit 21 Fachkr\u00e4ften der Kinder- und Jugendhilfe zu digitalen Medienkomptenzen. Als Ziel sollten die Teilnehmenden die Gr\u00f6\u00dfenordnung der Gefahren einsch\u00e4tzen k\u00f6nnen, Werkzeuge f\u00fcr Medienverhalten aktiv analysieren und methodische Strategien gemeinsam anhand konkreter digitaler Medienbeispiele erproben. Die R\u00fcckmeldungen der Teilnehmenden waren sehr positiv, und sie w\u00fcnschten sich eine Fortsetzung.<\/p>\n\n\n\n<!--more-->\n\n\n\n<p>Eine Vorstellungsrunde sammelte zun\u00e4chst Kernanliegen der Teilnehmenden &#8211; zum Beispiel pr\u00e4gende Schl\u00fcsselerfahrungen aus dem beruflichen oder privaten Alltag (ob nun positiv oder negativ). Dabei zeigte sich, dass sich die Fachkr\u00e4fte durchaus neben ihren Bedenken und \u00c4ngsten auch w\u00fcnschten, einen positiveren <strong>Umgang <\/strong>mit digitalen Medien aufzeigen zu k\u00f6nnen. Grob folgte auf diesen Austausch zum Einstieg der Arbeitsteil, den ich mit einem zunehmenden Anteil von Praxiselementen in drei Abschnitte aufgeteilt hatte. <\/p>\n\n\n\n<p>Zun\u00e4chst betrachteten wir anhand medienp\u00e4dagogischer und medizinischer Studien das Ph\u00e4nomen digitaler Medien und der Kompetenzen von Kindern und Jugendlichen systematisch. Daf\u00fcr hatte ich die Bereiche <strong>digitales Spielen und Social Media<\/strong> auf Smartphones in den Mittelpunkt gestellt. Dieser Abschnitt stellte vor, wie genauere Blicke in die Studien helfen k\u00f6nnen, um in der scheinbar \u00fcberbordende Masse an Problemen geeignete Ansatzpunkte f\u00fcr die soziale Arbeit zu identifizieren. Dabei erfolgte ein angeregter, durchaus kontroverser Austausch der Teilnehmenden untereinander, den ich moderierte.<\/p>\n\n\n\n<p>Vorbereitet durch diese grundlegenden Abschnitt stellte ich mehrere existierende Hilfsmittel im Netz vor, um sich selbst zu reflektieren oder gemeinsam mit den Klient:innen das <strong>Medienverhalten <\/strong>n\u00e4her zu betrachten. Die ausgew\u00e4hlten Tools untersuchten Tandems aus den Teilnehmden in einer Praxis\u00fcbung darauf, welche Tools f\u00fcr die Arbeit mit welchen Kindern und Jugendlichen in welchen Settings passend. Im Austausch dar\u00fcber konnten die Gruppen sinnvolle Gebiete identifizieren, um sie in diversen Situationen einzusetzen.<\/p>\n\n\n\n<p>Den Nachmittag verwendete der Workshop auf eine weitere Praxis\u00fcbung, nachdem ich einleitend den besonderen methodische <strong>Wert <\/strong>einer sozialp\u00e4dagogischen Medienarbeit herausarbeitete. Entlang von digitalen Spielen, der visuellen Jugendkultur sogenannter &#8222;Memes&#8220; und einem Beispiel f\u00fcr K\u00fcnstliche Intelligenz erhielten die Teilnehmenden je eine Aufgabe f\u00fcr ein Anwendungsbeispiel in der Kinder- und Jugendhilfe.<\/p>\n\n\n\n<p>Wegen der schieren Masse m\u00f6glicher Themen zur digitalen Medienkompetenz stellten wir in der abschlie\u00dfenden <strong>Auswertung <\/strong>fest, dass zwei Personen bestimmte Themen vermissten. Bei einer Person lag dies daran, dass sie ausgerechnet die vorgestellten Fallbeispiele im letzten Praxisteil bereits kannte. Das andere Praxisbeispiel f\u00fcr Einsatzszenarien der Analysetools hielt er jedoch f\u00fcr sehr hilfreich. Die andere Person h\u00e4tte sich mehr Einblicke in Themen wie Cybergrooming und Sexualisierte Gewalt gew\u00fcnscht. <\/p>\n\n\n\n<p>Als Schwerpunkt hatte ich den Workshop nun um das Ph\u00e4nomen der Mediensucht konzentriert &#8211; was f\u00fcr einen so gro\u00dfen Themenkomplex auch durch die Teilnehmenden verstanden wurde. Allerdings fand sich auch diese Person von den zwei gro\u00dfen <strong>Praxisteilen <\/strong>gut eingef\u00fchrt. Insgesamt fanden Struktur und Schwerpunkte des Workshops zumindest in der direkten R\u00fcckmeldung gro\u00dfe Zustimmung &#8211; verbunden mit dem Wunsch, thematisch und zu anderen Schwerpunkten noch in weiteren Fortbildungen nachzulegen. (Die schriftlichen Evaluationsb\u00f6gen wird mit der Fortbildungsabteilung noch erfolgen.)<\/p>\n\n\n\n<p class=\"has-text-align-center\">*<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>In einem ganzt\u00e4gigen Workshop f\u00fcr die Fortbildungsabteilung der Hamburger Kinder- und Jugendhilfe (HaKiJu) e.V. arbeitete ich am 25.2.2026 mit 21 Fachkr\u00e4ften der Kinder- und Jugendhilfe zu digitalen Medienkomptenzen. Als Ziel sollten die Teilnehmenden die Gr\u00f6\u00dfenordnung der Gefahren einsch\u00e4tzen k\u00f6nnen, Werkzeuge f\u00fcr Medienverhalten aktiv analysieren und methodische Strategien gemeinsam anhand konkreter digitaler Medienbeispiele erproben. 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