{"id":326,"date":"2019-06-05T13:37:07","date_gmt":"2019-06-05T11:37:07","guid":{"rendered":"https:\/\/niconolden.de\/person\/?page_id=326"},"modified":"2025-11-04T10:56:21","modified_gmt":"2025-11-04T09:56:21","slug":"projektentwicklung","status":"publish","type":"page","link":"https:\/\/niconolden.de\/person\/projektentwicklung\/","title":{"rendered":"Projektentwicklung"},"content":{"rendered":"\n<h3 class=\"wp-block-heading\">->Was habe ich getan?<\/h3>\n\n\n\n<p>Im Mittelpunkt meiner langj\u00e4hrigen Arbeit standen <strong>Projekte des Forschenden Lernens <\/strong>nach den Interessen der Studierenden zu einem historischen Leitthema. Sie ber\u00fccksichtigten geschichtswissenschaftliche Methodik, erkundeten die jeweils spezifischen Eigenschaften eines Mediums und reflektierten die Ergebnisse an weiteren Medienformen. Diesen Prozess begleitete ich konstruktiv, um den Studierenden zu helfen, ihre individuelle Talente und Fertigkeiten zu erkennen und zu offenbaren. Sie realisierten daf\u00fcr unter R\u00fccksprache mit externen Partnern und stetiger R\u00fcckmeldung in den Kreis des Seminars ein eigenes Projekt, dessen Inhalte und Form sie selbst bestimmten. Ich unterst\u00fctzte sie dabei, indem sie die zahlreichen Anforderungen aus Wissenschaft, dem Medium selbst und den praktischen Berufsfeldern zu ber\u00fccksichtigen lernten. <\/p>\n\n\n\n<p>Die Studierenden realisierten Projekte in kleineren Gruppen von bis zu vier Personen. Sie produzierten zum Beispiel zehnmin\u00fctige Videos im Stil von Youtube \u00fcber fachliche Fragen an digitale Spiele; oder sie programmierten in einem anderen Seminar selbst spielerische Erfahrungen. Diese <strong>Gruppenprojekte <\/strong>standen stets in \u00fcbergeordneten Kontexten, f\u00fcr die sich Gruppen sich untereinander austauschen und koordinieren lernen mussten. So gingen die Videos zum Beispiel zusammen mit Tafeln in eine gemeinsame Ausstellung ein. Daf\u00fcr mussten sie eine stringente Gesamtintention entwickeln.<\/p>\n\n\n\n<p>Dabei bew\u00e4ltigte ich unter dem Druck der beschr\u00e4nkten Semesterlaufzeit eine Reihe von <strong>Herausforderungen<\/strong>: Der Projektcharakter ist im Geschichtsstudium eher un\u00fcblich. Der Forschungsgeist f\u00fcr eigene Projektkonzeptionen wird in der Regel nicht geschult. Gruppenarbeit wird nicht konsequent erprobt (wenn sie nicht gar verp\u00f6nt ist). Ein projektorientiertes Lehrkonzept dagegen zu stellen, war daher f\u00fcr die Studierenden ein Kulturwandel und eine komplexe <strong>Herausforderung <\/strong>auch f\u00fcr mich. Meine spezielle Projektlehre in Form des Forschenden Lernens ist kraftaufw\u00e4ndig, aber auch gewinnbringend &#8211; auch f\u00fcr mich im besten Sinne von cognitive apprenticeship.<\/p>\n\n\n\n<h3 class=\"wp-block-heading\">-> Was biete ich an?<\/h3>\n\n\n\n<p>Daraus folgten viele bereichernde Erfahrungen und Erkenntnisse, die ich beratend oder in Workshops weitergebe: Inhaltlich erweiterten immer neue Blickwinkel mein Verst\u00e4ndnis verschiedener medialer Inszenierungen von Geschichte, wobei mein Schwerpunkt klar auf interaktiven, performativen <strong>Geschichtspraktiken <\/strong>liegt. Die Projektarbeit mit externen PartnerInnen und Studierenden aus diversen Fachbereichen lehrte mich den Wert interdisziplin\u00e4rer Herangehensweisen und die Fruchtbarkeit von kollaborativen Ans\u00e4tzen zwischen Wissenschaft und praktischen Anwendungsfeldern.<\/p>\n\n\n\n<p>Die Komplexit\u00e4t, mit der die Kurse innerlich strukturiert waren, erforderte, dass ich mich weiter in der <strong>Hochschuldidaktik <\/strong>bildete. Sie machte die Anwendung bestimmter didaktischer Methoden der Hochschullehre fruchtbar f\u00fcr die zentrale Philosophie. Gruppendynamische Prozesse lie\u00dfen sich zudem in der Kombination mit Management-Prinzipien etwa aus der Games-Branche bew\u00e4ltigen.<\/p>\n\n\n\n<p>Die schwierigen Anforderungen aus fachlicher Substanz und zeitlichem Druck in meinen Seminaren zeigten den Beteiligten den immensen Wert von <strong>Arbeitstechniken<\/strong> auf. Sie werden im Studienalltag viel zu wenig geschult, und sind doch f\u00fcr alle Belange einer Projektentwicklung so zentral. Pointierte Expos\u00e9s, glaubw\u00fcrdig kalkulierte Arbeitspl\u00e4ne, konzentrierte Kurzreferate \u00e4hnlich Pitches, Pr\u00e4sentationsskills, die grafisch symbolisieren, anstatt mit Textw\u00fcsten zu langweilen &#8211; hier gibt es Vieles, was Projekte im Ablauf unterst\u00fctzt oder gar erst erm\u00f6glicht. Von Stipendien \u00fcber Drittmittelantr\u00e4ge bis hin zu Reisekostenzusch\u00fcssen sind Expos\u00e9s eine v\u00f6llig untersch\u00e4tzte Fertigkeit in Akademie und Berufspraxis, um Projekte gezielt f\u00fcr Dritte auf den Punkt zu bringen.<\/p>\n\n\n\n<p>Ich unterst\u00fctze Sie gerne dabei, Ihre <strong>Projektideen <\/strong>so zu fassen, dass sie f\u00fcr andere schnell verst\u00e4ndlich werden. Dabei flie\u00dfen meine obigen Erfahrungen im Projekt- und Gruppenmanagement, Kenntnisse \u00fcber Arbeitsabl\u00e4ufe und Projektstrukturen sowie ein guter wissenschaftlicher \u00dcberblick ein. Gespeist aus dem Spektrum Antragserfahrung bei Drittmittelgebern von Stiftungen bis zur Deutschen Forschungsgemeinschaft helfe ich Ihnen dabei, Ihre Vorstellungen f\u00fcr die entsprechenden Zielgruppen zu pr\u00e4zisieren.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"has-text-align-center\">*<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>->Was habe ich getan? Im Mittelpunkt meiner langj\u00e4hrigen Arbeit standen Projekte des Forschenden Lernens nach den Interessen der Studierenden zu einem historischen Leitthema. Sie ber\u00fccksichtigten geschichtswissenschaftliche Methodik, erkundeten die jeweils spezifischen Eigenschaften eines Mediums und reflektierten die Ergebnisse an weiteren Medienformen. Diesen Prozess begleitete ich konstruktiv, um den Studierenden zu helfen, ihre individuelle Talente und Fertigkeiten zu erkennen und zu offenbaren. Sie realisierten daf\u00fcr unter R\u00fccksprache mit externen Partnern und stetiger R\u00fcckmeldung in den Kreis des Seminars ein eigenes Projekt, dessen Inhalte und Form sie selbst bestimmten. Ich unterst\u00fctzte sie dabei, indem sie die zahlreichen Anforderungen aus Wissenschaft, dem Medium selbst und den praktischen Berufsfeldern zu ber\u00fccksichtigen lernten. Die Studierenden realisierten Projekte in kleineren Gruppen von bis zu vier Personen. Sie produzierten zum Beispiel zehnmin\u00fctige Videos im Stil von Youtube \u00fcber fachliche Fragen an digitale Spiele; oder sie programmierten in einem anderen Seminar selbst spielerische Erfahrungen. Diese Gruppenprojekte standen stets in \u00fcbergeordneten Kontexten, f\u00fcr die sich Gruppen sich untereinander austauschen und koordinieren lernen mussten. So gingen die Videos zum Beispiel zusammen mit Tafeln in eine gemeinsame Ausstellung ein. Daf\u00fcr mussten sie eine stringente Gesamtintention entwickeln. Dabei bew\u00e4ltigte ich unter dem Druck der beschr\u00e4nkten Semesterlaufzeit eine Reihe von Herausforderungen: Der Projektcharakter ist im Geschichtsstudium eher un\u00fcblich. Der Forschungsgeist f\u00fcr eigene Projektkonzeptionen wird in der Regel nicht geschult. Gruppenarbeit wird nicht konsequent erprobt (wenn sie nicht gar verp\u00f6nt ist). Ein projektorientiertes Lehrkonzept dagegen zu stellen, war daher f\u00fcr die Studierenden ein Kulturwandel und eine komplexe Herausforderung auch f\u00fcr mich. Meine spezielle Projektlehre in Form des Forschenden Lernens ist kraftaufw\u00e4ndig, aber auch gewinnbringend &#8211; auch f\u00fcr mich im besten Sinne von cognitive apprenticeship. -> Was biete ich an? Daraus folgten viele bereichernde Erfahrungen und Erkenntnisse, die ich beratend oder in Workshops weitergebe: Inhaltlich erweiterten immer neue Blickwinkel mein Verst\u00e4ndnis verschiedener medialer Inszenierungen von Geschichte, wobei mein Schwerpunkt klar auf interaktiven, performativen Geschichtspraktiken liegt. Die Projektarbeit mit externen PartnerInnen und Studierenden aus diversen Fachbereichen lehrte mich den Wert interdisziplin\u00e4rer Herangehensweisen und die Fruchtbarkeit von kollaborativen Ans\u00e4tzen zwischen Wissenschaft und praktischen Anwendungsfeldern. Die Komplexit\u00e4t, mit der die Kurse innerlich strukturiert waren, erforderte, dass ich mich weiter in der Hochschuldidaktik bildete. Sie machte die Anwendung bestimmter didaktischer Methoden der Hochschullehre fruchtbar f\u00fcr die zentrale Philosophie. Gruppendynamische Prozesse lie\u00dfen sich zudem in der Kombination mit Management-Prinzipien etwa aus der Games-Branche bew\u00e4ltigen. Die schwierigen Anforderungen aus fachlicher Substanz und zeitlichem Druck in meinen Seminaren zeigten den Beteiligten den immensen Wert von Arbeitstechniken auf. Sie werden im Studienalltag viel zu wenig geschult, und sind doch f\u00fcr alle Belange einer Projektentwicklung so zentral. Pointierte Expos\u00e9s, glaubw\u00fcrdig kalkulierte Arbeitspl\u00e4ne, konzentrierte Kurzreferate \u00e4hnlich Pitches, Pr\u00e4sentationsskills, die grafisch symbolisieren, anstatt mit Textw\u00fcsten zu langweilen &#8211; hier gibt es Vieles, was Projekte im Ablauf unterst\u00fctzt oder gar erst erm\u00f6glicht. Von Stipendien \u00fcber Drittmittelantr\u00e4ge bis hin zu Reisekostenzusch\u00fcssen sind Expos\u00e9s eine v\u00f6llig untersch\u00e4tzte Fertigkeit in Akademie und Berufspraxis, um Projekte gezielt f\u00fcr Dritte auf den Punkt zu bringen. Ich unterst\u00fctze Sie gerne dabei, Ihre Projektideen so zu fassen, dass sie f\u00fcr andere schnell verst\u00e4ndlich werden. 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