{"id":318,"date":"2019-06-05T13:31:52","date_gmt":"2019-06-05T11:31:52","guid":{"rendered":"https:\/\/niconolden.de\/person\/?page_id=318"},"modified":"2025-11-03T19:09:53","modified_gmt":"2025-11-03T18:09:53","slug":"digitale-spiele","status":"publish","type":"page","link":"https:\/\/niconolden.de\/person\/digitale-spiele\/","title":{"rendered":"Digitale Spiele"},"content":{"rendered":"\n<h3 class=\"wp-block-heading\">-&gt; Was habe ich getan?<\/h3>\n\n\n\n<p>2009 begann ich mit meinem Blog\u00a0<a href=\"https:\/\/www.niconolden.de\/keimling\/\" target=\"_blank\" rel=\"noreferrer noopener\">->Keimling<\/a> und warb f\u00fcr eine ernsthafte Besch\u00e4ftigung mit digitalen Spielen aus einer geschichtswissenschaftlichen Perspektive. Die Argumente daf\u00fcr sind auf mehr als 200 Beitr\u00e4gen so sehr gewachsen wie die <strong>Vielfalt <\/strong>der dargestellten historischen Aspekte. Mir liegt sehr daran, die Beitr\u00e4ge m\u00f6glichst allgemeinverst\u00e4ndlich zu halten. Sie bieten Einstiege in historische Themen zu digitalen Spielen f\u00fcr die Geschichtswissenschaft, zeigen Blickwinkel auf Game Design, reflektieren den Spielejournalismus und richten sich an Akteure aus Gesellschaft und Politik. Kontinuierlich pflegte ich das Blog mehr als 10 Jahre, auch weil es viele Hinweise und Nebenschaupl\u00e4tze meiner Doktorarbeit n\u00e4her ausleuchtet.<\/p>\n\n\n<div class=\"wp-block-image\">\n<figure class=\"alignright size-full\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" width=\"150\" height=\"223\" src=\"https:\/\/niconolden.de\/person\/wp-content\/uploads\/2019\/06\/deGruyter_Nolden_Cover.jpg\" alt=\"\" class=\"wp-image-276\"\/><figcaption class=\"wp-element-caption\">Nolden Geschichte und Erinnerung Cover (Abb. deGryuter)<\/figcaption><\/figure>\n<\/div>\n\n\n<p>2020 erschien meine Doktorarbeit <a href=\"https:\/\/www.degruyterbrill.com\/document\/doi\/10.1515\/9783110586053\/html#contents\" target=\"_blank\" rel=\"noreferrer noopener\">->&#8220;Geschichte und Erinnerung in Computerspielen. Erinnerungskulturelle Wissenssysteme&#8220;<\/a> im renommierten Fachverlag deGruyter. Sie fu\u00dft auf meiner langj\u00e4hrigen Arbeit mit digitalen Spielen in der Geschichtswissenschaft. Die Kapitel durchmessen auf mehr als 600 Seiten das Ph\u00e4nomen der Geschichte in digitalen Spielen und von digitalen Spiele. Ich \u00fcberblicke den zerstreuten <strong>Forschungsstand<\/strong>, verdeutliche Defizite und Chancen mithilfe zahlreicher Beispiele und schlie\u00dfe L\u00fccken mithilfe von Ans\u00e4tzen innerhalb der Geschichtswissenschaft und aus anderen Disziplinen. An einem Online-Rollenspiel erprobe ich ein Arbeitsmodell, um digitale Spiele als Erinnerungskulturelle Wissenssysteme zu begreifen.<\/p>\n\n\n\n<p>Um die anf\u00e4ngliche Skepsis der Geschichtswissenschaft abzubauen und das Feld zu verkn\u00fcpfen, gr\u00fcndete ich mit anderen Forschenden zusammen 2015 den <a href=\"https:\/\/gespielt.hypotheses.org\/\" target=\"_blank\" rel=\"noreferrer noopener\">->Arbeitskreis Geschichtswissenschaft und Digitale Spiele<\/a> (AKGWDS). Der Arbeitskreis f\u00fchrt Forschende und Studierende sowie Entwickler:innen und Journalist:innen in ein deutschsprachiges <strong>Netzwerk <\/strong>zusammen. Ich bem\u00fche mich sehr darum, dass solche Netzwerke nicht allein akademischen oder Nachwuchszwecken dienen, sondern echte gesellschaftliche Mehrwerte bieten. Deshalb engagiere ich mich auch im Verein <a href=\"https:\/\/www.openhistory.de\/\" target=\"_blank\" rel=\"noreferrer noopener\">->Open History<\/a> f\u00fcr eine Geschichtswissenschaft, die eine offene und pluralisitische Gesellschaft aktiv unterst\u00fctzt.<\/p>\n\n\n\n<p>Auch wenn mein Blog seit 2024 keine neuen Beitr\u00e4ge erh\u00e4lt, bleibt es als Quelle weiter bestehen. So wie ich haben auch andere vielfach daraus zitiert. Es abzustellen, ist deshalb keine Option. Seit 2023 aber verlagerte ich die detaillierte Beitr\u00e4ge nun audiovisuell auf meinen <a href=\"https:\/\/www.youtube.com\/@NicoNolden\" target=\"_blank\" rel=\"noreferrer noopener\">->Youtube-Kanal @NicoNolden<\/a>. Dort produziere ich vermehrt <strong>Videos <\/strong>zu digitalen Spielen, die ich f\u00fcr ihren historischen Bezug beachtenswert finde, die besondere spielmechanische Wissenssysteme nutzen oder erinnerungskulturelle Beitr\u00e4ge leisten. Dort sammele ich auch Mitschnitte meiner Auftritte in Workshops oder bei Vortr\u00e4gen.<\/p>\n\n\n\n<h3 class=\"wp-block-heading\">-> Was biete ich an?<\/h3>\n\n\n\n<p>Digitale Spiele erreichen als verbreitetes Medium weite Teile der Gesellschaft &#8211; durch alle Altersgruppen hindurch und in jede Schicht hinein. Viele von ihnen greifen historische Stoffe auf und pr\u00e4gen mit ihren wirkm\u00e4chtigen Eindr\u00fccken die historischen Vorstellungen ihrer Spielerinnen und Spieler. Meine langj\u00e4hrige Erfahrung bezieht sich auf die pr\u00e4senten <strong>Geschichtsbilder<\/strong> und ihre Inszenierung und wie stehen in einem Kontext mit der Verarbeitung von Geschichte in anderen Medienformen. Damit tangiert meine Arbeit eine breite erinnerungskulturelle Landschaft. Gleichzeitig bilden sie technisch ein sehr beeindruckendes Medium und international ein interessanter vielschichtiger Markt.<\/p>\n\n\n\n<p>Digitale Spiele k\u00f6nnen daher nicht nur sehr viel falsch machen, denkt man etwa an Darstellungen \u00fcber die Nazi-Herrschaft. Sie bergen zugleich gro\u00dfe ungehobene <strong>Potentiale<\/strong>, mit denen sie Geschichte sowohl plausibler als auch packender inszenieren k\u00f6nnten, als sie es bisher aussch\u00f6pfen. Hierbei gilt es, nicht immer nur Narrationen oder akribisch gestaltete Objekte zu betrachten. Als Besonderheit dieses Mediums k\u00f6nnen Spielende das Heft des Handelns selbst in die Hand nehmen. Daf\u00fcr wird die B\u00fchne ihrer historischen Erfahrung durch Spielmechaniken und Rechenmodelle bereitet, die sich als dynamische Wissenssysteme betrachten lassen..<\/p>\n\n\n\n<p>Mit meinen Erfahrungen seit mehr als f\u00fcnfzehn Jahren helfe ich, gewinnbringende Spielmechaniken zu identifizieren, innovative Szenarien, interessante Pers\u00f6nlichkeiten und spannende Ereignisse. In einem v\u00f6llig \u00fcbers\u00e4ttigten Markt kann hierin das <strong>Alleinstellungsmerkmal <\/strong>liegen, um aus der Masse herauszuragen und zu den zahlreichen, historisch interessierten Kundinnen und Kunden erfolgreich durchzusto\u00dfen. Dazu halte ich Vortr\u00e4ge und gebe Workshops, ver\u00f6ffentliche in Text, Ton und Video dazu und berate Institutionen sowie Spielefirmen.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"has-text-align-center\">*<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>-&gt; Was habe ich getan? 2009 begann ich mit meinem Blog\u00a0->Keimling und warb f\u00fcr eine ernsthafte Besch\u00e4ftigung mit digitalen Spielen aus einer geschichtswissenschaftlichen Perspektive. Die Argumente daf\u00fcr sind auf mehr als 200 Beitr\u00e4gen so sehr gewachsen wie die Vielfalt der dargestellten historischen Aspekte. Mir liegt sehr daran, die Beitr\u00e4ge m\u00f6glichst allgemeinverst\u00e4ndlich zu halten. Sie bieten Einstiege in historische Themen zu digitalen Spielen f\u00fcr die Geschichtswissenschaft, zeigen Blickwinkel auf Game Design, reflektieren den Spielejournalismus und richten sich an Akteure aus Gesellschaft und Politik. Kontinuierlich pflegte ich das Blog mehr als 10 Jahre, auch weil es viele Hinweise und Nebenschaupl\u00e4tze meiner Doktorarbeit n\u00e4her ausleuchtet. 2020 erschien meine Doktorarbeit ->&#8220;Geschichte und Erinnerung in Computerspielen. Erinnerungskulturelle Wissenssysteme&#8220; im renommierten Fachverlag deGruyter. Sie fu\u00dft auf meiner langj\u00e4hrigen Arbeit mit digitalen Spielen in der Geschichtswissenschaft. Die Kapitel durchmessen auf mehr als 600 Seiten das Ph\u00e4nomen der Geschichte in digitalen Spielen und von digitalen Spiele. Ich \u00fcberblicke den zerstreuten Forschungsstand, verdeutliche Defizite und Chancen mithilfe zahlreicher Beispiele und schlie\u00dfe L\u00fccken mithilfe von Ans\u00e4tzen innerhalb der Geschichtswissenschaft und aus anderen Disziplinen. An einem Online-Rollenspiel erprobe ich ein Arbeitsmodell, um digitale Spiele als Erinnerungskulturelle Wissenssysteme zu begreifen. Um die anf\u00e4ngliche Skepsis der Geschichtswissenschaft abzubauen und das Feld zu verkn\u00fcpfen, gr\u00fcndete ich mit anderen Forschenden zusammen 2015 den ->Arbeitskreis Geschichtswissenschaft und Digitale Spiele (AKGWDS). Der Arbeitskreis f\u00fchrt Forschende und Studierende sowie Entwickler:innen und Journalist:innen in ein deutschsprachiges Netzwerk zusammen. Ich bem\u00fche mich sehr darum, dass solche Netzwerke nicht allein akademischen oder Nachwuchszwecken dienen, sondern echte gesellschaftliche Mehrwerte bieten. Deshalb engagiere ich mich auch im Verein ->Open History f\u00fcr eine Geschichtswissenschaft, die eine offene und pluralisitische Gesellschaft aktiv unterst\u00fctzt. Auch wenn mein Blog seit 2024 keine neuen Beitr\u00e4ge erh\u00e4lt, bleibt es als Quelle weiter bestehen. So wie ich haben auch andere vielfach daraus zitiert. Es abzustellen, ist deshalb keine Option. Seit 2023 aber verlagerte ich die detaillierte Beitr\u00e4ge nun audiovisuell auf meinen ->Youtube-Kanal @NicoNolden. Dort produziere ich vermehrt Videos zu digitalen Spielen, die ich f\u00fcr ihren historischen Bezug beachtenswert finde, die besondere spielmechanische Wissenssysteme nutzen oder erinnerungskulturelle Beitr\u00e4ge leisten. Dort sammele ich auch Mitschnitte meiner Auftritte in Workshops oder bei Vortr\u00e4gen. -> Was biete ich an? Digitale Spiele erreichen als verbreitetes Medium weite Teile der Gesellschaft &#8211; durch alle Altersgruppen hindurch und in jede Schicht hinein. Viele von ihnen greifen historische Stoffe auf und pr\u00e4gen mit ihren wirkm\u00e4chtigen Eindr\u00fccken die historischen Vorstellungen ihrer Spielerinnen und Spieler. Meine langj\u00e4hrige Erfahrung bezieht sich auf die pr\u00e4senten Geschichtsbilder und ihre Inszenierung und wie stehen in einem Kontext mit der Verarbeitung von Geschichte in anderen Medienformen. Damit tangiert meine Arbeit eine breite erinnerungskulturelle Landschaft. Gleichzeitig bilden sie technisch ein sehr beeindruckendes Medium und international ein interessanter vielschichtiger Markt. Digitale Spiele k\u00f6nnen daher nicht nur sehr viel falsch machen, denkt man etwa an Darstellungen \u00fcber die Nazi-Herrschaft. Sie bergen zugleich gro\u00dfe ungehobene Potentiale, mit denen sie Geschichte sowohl plausibler als auch packender inszenieren k\u00f6nnten, als sie es bisher aussch\u00f6pfen. Hierbei gilt es, nicht immer nur Narrationen oder akribisch gestaltete Objekte zu betrachten. Als Besonderheit dieses Mediums k\u00f6nnen Spielende das Heft des Handelns selbst in die Hand nehmen. Daf\u00fcr wird die B\u00fchne ihrer historischen Erfahrung durch Spielmechaniken und Rechenmodelle bereitet, die sich als dynamische Wissenssysteme betrachten lassen.. Mit meinen Erfahrungen seit mehr als f\u00fcnfzehn Jahren helfe ich, gewinnbringende Spielmechaniken zu identifizieren, innovative Szenarien, interessante Pers\u00f6nlichkeiten und spannende Ereignisse. In einem v\u00f6llig \u00fcbers\u00e4ttigten Markt kann hierin das Alleinstellungsmerkmal liegen, um aus der Masse herauszuragen und zu den zahlreichen, historisch interessierten Kundinnen und Kunden erfolgreich durchzusto\u00dfen. 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