{"id":316,"date":"2019-06-05T13:31:06","date_gmt":"2019-06-05T11:31:06","guid":{"rendered":"https:\/\/niconolden.de\/person\/?page_id=316"},"modified":"2025-11-03T19:12:27","modified_gmt":"2025-11-03T18:12:27","slug":"publichistory","status":"publish","type":"page","link":"https:\/\/niconolden.de\/person\/publichistory\/","title":{"rendered":"Public History"},"content":{"rendered":"\n<h3 class=\"wp-block-heading\">-&gt;Was habe ich getan?<\/h3>\n\n\n\n<p>Ab 2014 war ich Wissenschaftlicher Mitarbeiter in der <a href=\"https:\/\/www.geschichte.uni-hamburg.de\/arbeitsbereiche\/public-history.html\" data-type=\"link\" data-id=\"https:\/\/www.geschichte.uni-hamburg.de\/arbeitsbereiche\/public-history.html\" target=\"_blank\" rel=\"noreferrer noopener\">->Public History des Fachbereichs Geschichte an der Universit\u00e4t Hamburg<\/a>. Bereits zuvor war ich in Drittmittel-Projekten der Deutschen Forschungsgemeinschaft (DFG) besch\u00e4ftigt. Mit einem Lehrauftrag begann 2013 eine erste Zusammenarbeit mit der <strong>Hamburger Public History<\/strong>, um das Arbeitsfeld systematisch aufzubauen. Meine zentrale Philosophie in Forschung und Lehre verband geschichtswissenschaftliche Methodik und Theorie \u00fcber eine konkrete historische Problemstellung mit einem praktischen Medienprojekt. Hierbei entstanden \u00fcber die Jahre erstaunliche Arbeiten von Teams aus Studierenden, die ungew\u00f6hnlich f\u00fcr die Geschichtswissenschaft sind und ihr gemeinhin nicht zugetraut werden. Man muss Studierenden die Freir\u00e4ume nur schaffen.<\/p>\n\n\n\n<p>Von 2014 bis 2017 baute ich daf\u00fcr das&nbsp;<a href=\"https:\/\/www.geschichte.uni-hamburg.de\/arbeitsbereiche\/public-history\/forschung\/gamelab.html\" target=\"_blank\" rel=\"noreferrer noopener\">-&gt;GameLab<\/a> des Fachbereiches Geschichte auf und konzipierte die <a href=\"https:\/\/www.geschichte.uni-hamburg.de\/arbeitsbereiche\/public-history\/forschung\/gamelab\/ludothek.html\" target=\"_blank\" rel=\"noreferrer noopener\">-&gt;Ludothek<\/a>, eine umfangreiche Spielesammlung als Teilbestand der Universit\u00e4ts-Bibliothek. Ab 2017 finanzierte ich meine Stelle \u00fcber <strong>Projekte<\/strong> aus Drittmitteln. Durch die F\u00f6rderungen entwickelten wir das Konzept&nbsp;<a href=\"https:\/\/www.geschichte.uni-hamburg.de\/arbeitsbereiche\/public-history\/studium\/sfg.html\" target=\"_blank\" rel=\"noreferrer noopener\">-&gt;Studentische Forschungsgruppen Geschichte (SFG)<\/a> f\u00fcr mehr angeleitete studentische Eigenprojekte und schufen das&nbsp;<a href=\"https:\/\/www.zlh-hamburg.de\/entwicklungsvorhaben\/l3prof-lehrlabor-lehrerprofessionalisierung\/l3prof-abstracts\/2018-2-logge-koerber-02-repositorium-histogames.html\" target=\"_blank\" rel=\"noreferrer noopener\">-&gt;Repositorium HistoGames<\/a>. Studierende des Lehramtes und der Public History entwickelten zusammen mit beteiligten Schulen Unterrichtsmaterialien zu digitalen Spielen f\u00fcr den Geschichtsunterricht in der Sekundarstufe I.<\/p>\n\n\n\n<p>2019 wechselte ich f\u00fcr <a href=\"https:\/\/www.hist.uni-hannover.de\/de\/studium\/studiengaenge-und-studienfaecher\/fachmaster-geschichte\" target=\"_blank\" rel=\"noreferrer noopener\">->Public History an die Leibniz Universit\u00e4t Hannover<\/a>. Dort entwickelte ich ein eigenes Curriculum an Angeboten, beschaffte ein <strong>VR-Labor<\/strong> und befasste mich mit einem Post Doc-Projekt zur Verk\u00f6rperung in digitalen historischen R\u00e4umen. Die Pandemie erschwerte jedoch kollaborative Projektlehre, den Einsatz des VR-Labor und die Zusammenarbeit mit Institutionen vor Ort sehr.<\/p>\n\n\n\n<p>2022 bot sich mir eine Gelegenheit, meine Erkenntnisse und Erfahrungen am <a href=\"https:\/\/www.hamburg.de\/politik-und-verwaltung\/behoerden\/bsfb\/einrichtungen-beratung\/spfz\/fortbildungsreihe-triple-a-okja-31038\" target=\"_blank\" rel=\"noreferrer noopener\">->Sozialp\u00e4dagogischen Fortbildungszentrum (SPFZ)<\/a> Hamburg in einem Projekt des <a href=\"https:\/\/www.esf-hamburg.de\/qualifizierungsprogramm-digitale-medienkompetenzen-1017332\" target=\"_blank\" rel=\"noreferrer noopener\">->Europ\u00e4ischen Sozialfonds (ESF)<\/a> umzusetzen. Auf Basis der obigen Methodik und mithilfe externer Referent:innen entwickelte und erprobte ich ein modulares Zertifikat im &#8222;Qualifizierungsprogramm <strong>digitale Medienkompetenzen<\/strong>&#8222;. Seit 2025 ist es verstetigt. Es richtet es sich an Fach- und F\u00fchrungskr\u00e4fte vor allem in der Kinder- und Jugendarbeit und der Jugendsozialarbeit und ber\u00fccksichtig ihre spezifischen Herausforderungen und Arbeitsweisen in ihren T\u00e4tigkeitsfeldern.<\/p>\n\n\n\n<h3 class=\"wp-block-heading\">-&gt;Was biete ich an?<\/h3>\n\n\n\n<p>Dank meiner Forschung und Lehre arbeite ich stets interdisziplin\u00e4r und projektorientiert nach Prinzipien des Forschenden Lernens. An einem konkreten Problem suche ich nach schl\u00fcssigen historischen <strong>L\u00f6sungen <\/strong>unter dem Eindruck der Geschichtswissenschaft, den Anforderungen eines inhaltlichen Themas und den speziellen Rahmenbedingungen eines Mediums. Digitale Spiele bilden zwar meinen Schwerpunkt, ich setze sie dabei aber in ein Verh\u00e4ltnis zu anderen medialen Formen. Aus dieser Spannung &#8211; beispielsweise zu Texten, Video und Ausstellungen &#8211; speist sich gro\u00dfer Erkenntnisgewinn.<\/p>\n\n\n\n<p>Wissenschaft und Praxis, Forschung und Lehre denke ich in den Projekten daher als Einheit. Die Facetten f\u00fchre ich zu einer gewinnbringenden <strong>Wechselwirkung <\/strong>zusammen. Beteiligte aus praktischen Berufsfeldern betrachte ich somit nicht als blo\u00dfe Objekte der Lehre. Vielmehr binde ich ihre wertvollen Impulse in die geschichtswissenschaftliche Arbeit ein. Auf der anderen Seite profitieren sie zugleich von neuen Ans\u00e4tzen und Methoden f\u00fcr ihre eigenen T\u00e4tigkeiten.<\/p>\n\n\n\n<p>Dadurch habe ich ein Gesp\u00fcr f\u00fcr <strong>Chancen und Defizite<\/strong> medialer Anwendungen f\u00fcr den Einsatz bei Geschichte und artverwandten Themen entwickelt. Gleichzeitig verstehe ich den Nutzen technischer L\u00f6sungen und ihre Grenzen. Zudem habe ich gelernt, die Rahmenbedingungen durch Arbeitsprozesse von Medienschaffenden und von sehr unterschiedlichen institutionellen Partnern einzubeziehen.<\/p>\n\n\n\n<p>Wie man sich leicht vorstellen kann, ist die Koordination solcher Projekte eine Herausforderung. Nicht zuletzt, weil ich es meinen Studierenden abverlange, nutze ich formale <strong>Arbeitstechniken <\/strong>(Pitches, Expos\u00e9 etc.) und betreibe stringentes Projektmanagment. Darin flie\u00dfen meine didaktischen Kenntnisse ein, zum Beispiel zu Lehr-Lern-Umgebungen und Forschendem Lernen.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"has-text-align-center\">*<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>-&gt;Was habe ich getan? Ab 2014 war ich Wissenschaftlicher Mitarbeiter in der ->Public History des Fachbereichs Geschichte an der Universit\u00e4t Hamburg. Bereits zuvor war ich in Drittmittel-Projekten der Deutschen Forschungsgemeinschaft (DFG) besch\u00e4ftigt. Mit einem Lehrauftrag begann 2013 eine erste Zusammenarbeit mit der Hamburger Public History, um das Arbeitsfeld systematisch aufzubauen. Meine zentrale Philosophie in Forschung und Lehre verband geschichtswissenschaftliche Methodik und Theorie \u00fcber eine konkrete historische Problemstellung mit einem praktischen Medienprojekt. Hierbei entstanden \u00fcber die Jahre erstaunliche Arbeiten von Teams aus Studierenden, die ungew\u00f6hnlich f\u00fcr die Geschichtswissenschaft sind und ihr gemeinhin nicht zugetraut werden. Man muss Studierenden die Freir\u00e4ume nur schaffen. Von 2014 bis 2017 baute ich daf\u00fcr das&nbsp;-&gt;GameLab des Fachbereiches Geschichte auf und konzipierte die -&gt;Ludothek, eine umfangreiche Spielesammlung als Teilbestand der Universit\u00e4ts-Bibliothek. Ab 2017 finanzierte ich meine Stelle \u00fcber Projekte aus Drittmitteln. Durch die F\u00f6rderungen entwickelten wir das Konzept&nbsp;-&gt;Studentische Forschungsgruppen Geschichte (SFG) f\u00fcr mehr angeleitete studentische Eigenprojekte und schufen das&nbsp;-&gt;Repositorium HistoGames. Studierende des Lehramtes und der Public History entwickelten zusammen mit beteiligten Schulen Unterrichtsmaterialien zu digitalen Spielen f\u00fcr den Geschichtsunterricht in der Sekundarstufe I. 2019 wechselte ich f\u00fcr ->Public History an die Leibniz Universit\u00e4t Hannover. Dort entwickelte ich ein eigenes Curriculum an Angeboten, beschaffte ein VR-Labor und befasste mich mit einem Post Doc-Projekt zur Verk\u00f6rperung in digitalen historischen R\u00e4umen. 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An einem konkreten Problem suche ich nach schl\u00fcssigen historischen L\u00f6sungen unter dem Eindruck der Geschichtswissenschaft, den Anforderungen eines inhaltlichen Themas und den speziellen Rahmenbedingungen eines Mediums. Digitale Spiele bilden zwar meinen Schwerpunkt, ich setze sie dabei aber in ein Verh\u00e4ltnis zu anderen medialen Formen. Aus dieser Spannung &#8211; beispielsweise zu Texten, Video und Ausstellungen &#8211; speist sich gro\u00dfer Erkenntnisgewinn. Wissenschaft und Praxis, Forschung und Lehre denke ich in den Projekten daher als Einheit. Die Facetten f\u00fchre ich zu einer gewinnbringenden Wechselwirkung zusammen. Beteiligte aus praktischen Berufsfeldern betrachte ich somit nicht als blo\u00dfe Objekte der Lehre. Vielmehr binde ich ihre wertvollen Impulse in die geschichtswissenschaftliche Arbeit ein. Auf der anderen Seite profitieren sie zugleich von neuen Ans\u00e4tzen und Methoden f\u00fcr ihre eigenen T\u00e4tigkeiten. Dadurch habe ich ein Gesp\u00fcr f\u00fcr Chancen und Defizite medialer Anwendungen f\u00fcr den Einsatz bei Geschichte und artverwandten Themen entwickelt. Gleichzeitig verstehe ich den Nutzen technischer L\u00f6sungen und ihre Grenzen. Zudem habe ich gelernt, die Rahmenbedingungen durch Arbeitsprozesse von Medienschaffenden und von sehr unterschiedlichen institutionellen Partnern einzubeziehen. Wie man sich leicht vorstellen kann, ist die Koordination solcher Projekte eine Herausforderung. Nicht zuletzt, weil ich es meinen Studierenden abverlange, nutze ich formale Arbeitstechniken (Pitches, Expos\u00e9 etc.) und betreibe stringentes Projektmanagment. 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