Publikation

„Hamburgs Gedächtnis – die Threse des Hamburger Rates“ – Edition von Regesten der Urkunden im Staatsarchiv Hamburg

Abb. Hamburgs Gedächtnis – Die Regesten der Threse des Hamburger Rates (1350-1399)

Nach nunmehr fast viereinhalb Jahren Arbeit am |> Projekt „Erfassung und Erschließung der jüngeren Urkunden der Threse im Staatsarchiv der Freien und Hansestadt Hamburg“ hielt ich am 25. März zum ersten Mal ein gedrucktes und gebundenes Exemplar der Edition in Händen. Es vereint auf insgesamt fast tausend Seiten die 554 bearbeiteten Stücke aus dem Staatsarchiv Hamburg zu nunmehr 486 Regesten im ersten Band, der von 1350 bis 1399 reicht.

In den ersten Jahren und zu wesentlichen Teilen an der Gesamtproduktion beteiligt, war auch meine Kollegin Jeanine Marquard. Damit veröffentlichen wir unter Anderem kaiserliche wie päpstliche Urkunden, Akten, Gerichtsnotizen, Sold- und Tributquittungen, Beistandsverpflichtungen, Stiftungen und Rentenkäufe, die für die Hamburger Entwicklung im Spätmittelalter ebenso wichtig sind wie für das norddeutsche und -europäische Umfeld.

Der erhebliche Aufwand, den wir bei der Konzeption des Bandes nach modernsten Richtlinien der Editionswissenschaften bewältigten, zeigt sich einerseits bei den inhaltlich sehr detaillierten Regesten mit ihrem ausführlichen Apparat, der die physischen, die äußeren Umstände der Stücke und ihre Überlieferung näher beschreibt. Andererseits entstand zu größtmöglichen Komfort der Benutzer eine große Zahl an Zugangswegen über eine Liste zur Regestenvorschau, Index-Systeme nach (I) Personen, (II) Ämtern, Berufen und Institutionen sowie (III) nach Sach- und Ortsbegriffen.

Heute, am 27. März, habe ich den Probedruck vollkommen durchgesehen und auf jeder Seite der Verweissysteme noch einmal an Stichproben ihre Konsistenz überprüft. Da dort keine Fehler mehr zu finden waren, habe ich die Druckfreigabe jetzt erteilt. Der Verlag |> Hamburg University Press (HUP) von der |> Staats- und Universitätsbibliothek (SUB) der |> Universität Hamburg bietet das Regestenwerk sowohl als Printedition als auch in der digitalen Fassung als PDF an.

Über den genauen Erscheinungstermin gegen Mitte oder Ende April werde ich gesondert an dieser Stelle informieren.

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